Samstag, 5. Januar 2013

Laurèl-Boutique in Düsseldorf geplant. Vorbild ist Pilotshop in Amsterdam

Laurèl, das deutsche DOB-Label, das früher als Zweitmarke aus dem Hause Escada kam, strauchelte etwas in letzter Zeit. Doch Fans der Marke dürfen sich freuen. Das neue Management um Geschäftsführer Dirk Reichert und die neuen Eigentümer lassen die Marke nicht sterben. Im Gegenteil: Man will an alte Erfolge anknüpfen und expandieren.

Jetzt gab Laurèl bekannt, dass es neue Monolabelstores geben wird – in London, Paris, Zürich, Berlin – und in Düsseldorf! Schon 2013 wird sich was tun. Vorbild und Flagshipstore No 1. ist die neue Laurèl-Boutique in Amsterdam, die Mitte Dezember 2012 eingeweiht wurde.

Geschäftsführer und Miteigentümer Dirk Reichert suchte die Amsterdamer Location in der P.C. Hooftstraat selbst aus. Der neue Store (100 qm) ist clean und übersichtlich. Er erstreckt sich über drei Etagen. Dort hängen jetzt gerade Winterjacken mit Pelzkrägen, aber auch ein Teil der farbenfrohen Sommerkollektion 2013.

Laurèl wurde 1978 als Zweitlinie von Escada gegründet wurde, bringt tragbare, damenhafte Mode heraus. Man sieht sich im Segment der Easy-Luxusmarken wie Max Mara, Boss Woman und René Lezard. Seit der Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaft Endurance, an der Dirk Reichert 15 Prozent der Gesellschafteranteile hält, geht Laurèl seit 2009 einen eigenen Weg. Bereits 2010 präsentierte sich das Label auf der Fashion Week in Berlin.

Zur Kollektionsterminierung: Ein Großteil der Großhandelskunden aus dem Ausland (China wächst, USA startet 2013 neu) kommt zweimal jährlich in den Showroom von Laurél in München, um den Einkauf zu erledigen. Das ist einer der Gründe, warum Laurél entgegen dem Branchentrend bei zwei Kollektionen – Sommer und Winter – bleibt. 

Januar 2013. Redaktion LAURUS Magazin
 

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