Montag, 2. Mai 2016

Lokal D´VINE positioniert sich neu in Düsseldorf. Bewährte Speisen wie Wiener Schnitzel bleiben aber auf der Karte



Das D’VINE, Restaurant & Weinbar in Düsseldorf-Unterbilk, startete mit frischer konzeptioneller Ausrichtung in den Frühling. Schon seit 2008 bietet die Location alles, was ein Top-Restaurant ausmacht. Das brachte dem D’VINE bereits 15 Punkte im Gault Millau, mehrere Auszeichnungen und Nennungen im Guide Michelin, „Gerolsteiner Weinplace“, Feinschmecker und weiteren namhaften deutschen Restaurantführern.

Ab sofort ohne Schäumchen und Gelees
Doch auf Sternejagd will man nun bewusst nicht mehr gehen – so wie immer mehr gute Restaurants in Deutschland, die sich neu ausrichten. „Wir sind Profis mit Qualitätsanspruch. Aber wir mögen es gleichzeitig locker und herzlich. Wir denken, dass Kompetenz und Zwanglosigkeit bestens zusammenpassen“, sagt Geschäftsführer & Chef-Sommelier Antonios Askitis. „Wir möchten wieder das sein, was wir schon immer sein wollten: ein Restaurant für die Nachbarschaft. Ohne Punkte, Schäumchen und Gelees. “

Neuer Küchenchef Murat Avcioglu & neue Karte
Mit Küchenchef Murat Avcioglu holten Christoph Suhre und Antonios Askitis nicht nur ihre Traumbesetzung, sondern jemanden, der sein Handwerk versteht. Avcioglu kochte zuletzt als Chef de Cuisine im Weinhaus Tante Anna in Düsseldorf; zuvor bei Holger Berens im Berens am Kai, in der Brasserie Stadthaus und als Sous-Chef im Restaurant Victorian. Askitis’ Partner und bisheriger Küchenchef Christoph Suhle startet 2016 mit einem eigenen Projekt; bleibt dem D’VINE als Berater aber erhalten. Mit Devi Jana Scheffler als neue Restaurant-Chefin ist das D’VINE-Dreigestirn perfekt.


Neu aufgestellt: Antonios Askitis, Devi Jana Scheffler und Murat Avioglu

Crossover-Gerichte mit kleinen und großen Portionen
Der Fokus liegt auf einer weltoffenen Küche ohne Grenzen. Bereits seit November 2015 überarbeitete der Chefkoch die Karte sukzessive, ohne die D’VINE-Klassiker wie das Wiener Schnitzel mit lauwarmem Kartoffel-Gurken-Salat (einfache Portion 19 Euro, große Portion 26 Euro), das Kalbsgeschnetzelte (19 Euro) oder die Fischsuppe mit Sauce Rouille, Croutons & geriebener Gruyere (klein 13 Euro, groß 17 Euro) anzurühren.

Neue Kreationen auf dem Teller
Neu hingegen sind Gerichte wie Grünkohl mit altem Gouda und Haselnuss (13 Euro), das Kikok Huhn mit Pak Choi, Shitake und Dill (23 Euro), der Schweinebauch 36/68 mit türkischer Paprika, Chorizo & schwarzen Oliven (17 Euro), Garnelentempura mit Hibiskus-Curry, wilder Broccoli & Chili (14 Euro) oder Seeteufel mit Rote Beete, confierter Kohlrabi & geräucherter Kartoffel (25 Euro).


Feine Menüs am Abend, faire Preise
Nach wie vor überzeugt mittags das Lunch-Konzept mit Klassikern sowie den Mittags-Menüs. Hierbei werden zwei Gänge frei kombiniert. Abends wird à la Carte gegessen. Für Gourmets bleibt das Drei- bis Fünfgang-Menü (49 Euro bis 65 Euro) Bestandteil der Karte. Sonst hat die Karte einen „Everyday-Charakter“.

Über 350 Weine zur Auswahl

Das spiegelt sich auch in den Anfangspreisen wider: Die Preise für eine Flasche Wein aus der Gascogne beginnen bei 19 Euro; das 0,15l Glas liegt bei 4,50 Euro. Montags heißt es: „Bring your own bottle“ – gegen ein Korkgeld von 10 Euro darf die eigene Flasche Wein mitgebracht werden. Wer die Wahl hat, hat die Qual: Die D’VINE Karte umfasst mehr als 350 Weine aus ganz Europa, wobei Antonios Askitis deutsche, französische und griechische besonders am Herzen liegen.

Vom Gutsriesling bis zum Grand Cru: Durch die Nord-nach-Süd-Gliederung lässt sich jeder Wein leicht finden und zuordnen. Wer mehrere Weine genießen möchte, kann etwa 20 hochwertige Positionen glasweise bestellen. Das Know-how, die Qualität und Auswahl brachten dem D’VINE 2013 die Auszeichnung zum „Gerolsteiner Weinplace“.

Neues Bar- und Kunstkonzept

Ab sofort kann in ungezwungener Atmosphäre das Glas Wein oder der Longdrink in der Bar im vorderen Bereich des Restaurants genommen werden. Denn die Bar ist durch einen Vorhang vom restlichen Gastraum getrennt. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder als Snack zum Wein finden sich Leckereien wie Schinkenbällchen mit Süßkartoffel (5 Euro), Enten-Wan-Tan mit scharfer Tomaten-Salsa (6,50 Euro), Grünzeug mit Citrusdressing (8 Euro) oder Lammtasche „mit Alles“ (9 Euro) auf der neuen Barkarte. Für den größeren Hunger darf auch hier der 200gr Cheeseburger vom US Beef mit Zwiebelmarmelade, Fries & Cole Slaw (18,50 Euro) nicht fehlen. 

D´VINE: Auf einen Drink an die Bar im vorderen Bereich

Kunst an den Wänden
Das neue Konzept zeigt sich auch an den Wänden des D’VINE: Während Kunst bereits von Anfang an eine große Rolle spielte, legt Antonios Askitis jetzt einen noch größeren Fokus auf junge Künstler. Askitis kommt selber aus dem Umfeld der urbanen Kunst & Streetart und möchte Studenten der Akademie fördern und ihnen eine Ausstellungsfläche bieten. So hängt die Kunst nicht nur an den Wänden, sondern wird auch teilweise direkt auf ihnen aufgebracht. Das Konzept sieht drei bis vier Ausstellungen pro Jahr vor. Ende des Jahres werden dann in einer Finissage-Gruppenausstellung noch einmal alle Künstler gezeigt.

Adresse: D’VINE Restaurant & Weinbar, Lorettostraße 23, 40219 Düsseldorf (Unterbilk)
Telefon: 0211 - 543 574 28. www.d-vine.de


Mai 2016. Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Fotos: PR

Garnelen-Tempura im D´VINE, Düsseldorf
Klassiker auf der Karte: Wiener Schnitzel






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