Montag, 23. Mai 2016

Hilfe für junge Start-ups in der Modebranche: Fashionsparkle mit Consulting und Inkubationsprogramm speziell für Nachwuchsdesigner und Händler

Wie gelingt eine Existenzgründung in der Mode erfolgreich? Was müssen junge Designer beim Sprung in die Selbstständigkeit beachten? Judith Behmer bringt mit ihrem Unternehmen fashionsparkle und dem innovativen Network-Format „sparkle connect“ jetzt konkrete Hilfsangebote in die deutsche Modeszene.

Judith Behmer will jungen Modelabels beim Business helfen
 

Die Modebranche klagt über zu wenige Innovationen und Digital-Lösungen. Den angehenden Mode-Start-ups fehlen oft die Möglichkeiten im Bereich Marketing, Vertrieb und Finanzierung. Die Lösung hat nun einen Namen: fashionsparkle, eine Vertriebs- und Netzwerkplattform, die Startups und Interessierte aus der Modebranche mit Investoren und Bekleidungsunternehmen zusammenbringt.

Parallel zu den Ordertagen im Januar 2016 präsentierte die fashionsparkle GmbH das Network-Event „sparkle connect“ und lud erstmals ausgewählte Gäste zu einem Essen mit Sektempfang und Live-Musik in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München ein.

Begleitet wurden die Termine von einem interaktiven Rahmenprogramm. Ziel ist es der Modebranche Zugang zu innovativen Lösungen für den Handel und frischen Kollektionen zu geben und traditionsreiche Modeunternehmen mit zukunftsfähigen Neuentwicklungen aus der Soft- und Hardwarebranche, neuen Möglichkeiten des E-Commerce und textilen Entwicklungen zu verknüpfen.


Fashion-Start-ups im Pitch
So präsentieren sich bei den Events ausgewählte Startups, die mit ihren Hard- und Software-Lösungen heute schon den Modehandel von Morgen verändern oder mit ihrer Kollektion ein Highlight für die Fläche darstellen. Auf der Hauptbühne stellten sich zusätzlich weitere Mode-Startups im Pitch-Format vor. Eine hochkarätige Jury gab anschließend ihre Einschätzung und prämierte das Startup mit dem höchsten Innovationsgrad.

Die fashionsparkle GmbH mit Sitz in Düsseldorf wurde vor einem Jahr von Judith Behmer gegründet und feierte ihre erfolgreiche Premiere mit einem Kickoff-Event im Juli 2015 im Rahmen der Düsseldorfer Ordertage. Dort präsentierte Peer Hohn, der Gründer von Phizzad, seine digitale Umkleidekabine und konnte mit seiner Lösung für den stationären Handel die Jury überzeugen.

„Das fashionsparkle-Team versteht es, auf ihren Pitch-Events modeaffine Startups und etablierte Player des Fashionbusiness auf professionelle und kreative Weise so miteinander zu verknüpfen, dass sich beide Welten sehr wohl fühlen und gegenseitig voneinander lernen können," sagt Peer Hohn.


Inkubierender Investmentfond FASHIONFIRE

Bei einer reinen Vertriebs- und Netzwerkplattform soll es nicht bleiben. Judith Behmer entwickelte zusammen mit Wolfgang Kierdorf und seiner Unternehmensberatung The Black Swan den Startup Inkubator FASHIONFIRE. FASHIONFIRE ist ein Investmentfond für Gründer aus der Mode- und Textilbranche. Der Startup-Inkubator bietet ausgewählten Jungunternehmen ein halbjähriges Förderprogramm und unterstützt sie mit Kapital, Infrastruktur, Workshops und persönlicher Beratung.

Mai 2016. Redaktion LAURUS Magazin

Copyright Foto: PR

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