Dienstag, 19. Oktober 2021

Deutsche Ökopelze von Rolf Schulte aus Frankfurt: "we prefur" steht für nachhaltige, heimische Fellgewinnung


Darf man noch Pelze tragen? Ja, wenn die Gewinnung und der Verarbeitungsprozess nachhaltigen und fairen Standards folgen. Davon ist auch Rolf Schulte überzeugt. Mit seinem Label Rolf Schulte by Fur & Leather war er jahrelang ein Austeller der Düsseldorfer Modemessen.

Er verwendet für seien Entwürfe das Label "we prefer". Es kommt vom deutschen Kürschnerhandwerk und bildet die Verbindung der englischen Begriffe „we prefer“ ( wir bevorzugen) und „fur“ ( Pelz). Es steht ausschließlich für nachhaltige, heimische ( EU) Fellgewinnung aus Schädlingsbekämpfung und Hegejagd.

Hintergrund: Die EU verlangt von ihren Mitgliedstaaten die Bekämpfung invasiver Tier- und Pflanzenarten. Bei den Tieren sind dies auch etliche Pelztiere, wie z.B. Waschbär, Enok, Nutria und Bisam. In Deutschland ist hierzu am 8.9.2017 eine Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Da die Tiere gejagt werden müssen ist es das Nachhaltigste und Sinnvollste die Felle zu nutzen, statt die Tiere einfach nur zu entsorgen. Somit entstand „we prefur“.

Das Label garantiert zudem: Die Fellveredlung und Produktion muss in der EU sein und die Lieferkette muss sich Kontrollen unterziehen. Die Pelz- und Felljacken sind ein nachhaltiges und ökologisch sinnvolles Produkt, langlebig und biologisch abbaubar.

www.rolfschulte.de

Oktober 2021. Dominik A. J. Sourek /LAURUS-Team Düsseldorf

Copyright Foto: PR/Schulte

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