Restaurant und Bar Lido im Malkasten: Neuzugang in der Düsseldorfer Gastronomieszene an historischem Ort in der City. Mit Teppichkunst von Rosemarie Trockel
Der in den revolutionären Wirren des Jahres 1848 gegründete Verein für „geselliges Künstlerleben“ in Düsseldorf hat seit seiner Gründung schon immer ein illustres Volk von Kreativen, Künstlern und Lebenskünstlern angezogen. Hier wurden schon viele legendäre Partys gefeiert.
Jetzt ist das Lido Restaurant und Bar hier eingezogen und will mit dem neuen „Food-Sharing“-Konzept frischen Wind in die denkmalgeschützte Institution in der City von Düsseldorf bringen. 18 Monate lang wurde renoviert und umgebaut, immer den Auflagen des Denkmalschutzes entsprechend.
Am Herd der offenen Show-Küche steht Florian Ohlmann, ehemaliger Schüler des französischen Meisterkochs Alain Ducasse, der auch im Malkasten das Prinzip Lido – sorgfältig ausgewählte Lebensmittel, täglich frisch zubereitet in bewährter Handwerkstradition – verwirklichen wird. Neu ist das Konzept: Der Gast soll probieren und experimentieren, mit seinen Begleitern teilen.
Probieren erlaubt und eine Bar im Vintage-Look
Zur Auswahl stehen kleine und große Gerichte wie z.B. Omelette Blanche, Salat niçoise oder Sushi und Tempura. Fleisch- und Fischgerichte werden durch zahlreiche Beilagen wie etwa verschiedene Kartoffelvariationen ergänzt. Abgerundet wird das Angebot durch die täglich wechselnden Törtchen aus der hauseigenen Patisserie.
In Frankreich gibt es wahrscheinlich kein Drei-Sterne-Restaurant ohne Teppich. Daher bat Lido-Chef Robertino Wild seine gute Freundin, die Künstlerin Rosemarie Trockel, einen speziell für das neue Raumkonzept des Malkastens zu entwerfen. Der 400 Quadratmeter große Teppich erinnert stark an die weltbekannten Strickbilder der Künstlerin. In den 110 Stühlen des Restaurants finden sich die elf Farben des Teppichs wider. Auch für die Konzeption der Bilder an den Wänden ist Trockel verantwortlich.
Küchenchef Florian Ohlmann und Robertino Wild, Betreiber des Lido im Malkasten |
Die Speisen werden ergänzt durch eine kleine aber feine Auswahl europäischer Weine. Die ebenfalls neu geschaffene Bar im Vintage-Look bietet von weltbekannten Klassikern, über erlesene Whiskys bis hin zu den hauseigenen Cocktail-Kreationen eine erstklassige Auswahl, um am Abend die klassische Barkultur zu leben und die Traditionen des Szenetreffpunkts Malkasten wie früher fortzusetzen.
Strippenzieher Robertino Wild mit guten Referenzen
Auf der in neuem Design konzipierten Terrasse haben die Gäste einen der schönsten Blicke auf den Malkastenpark, in dem einst schon Goethe verweilte. „Zusammen mit Rosemarie Trockel wurde gezielt und konsequent die Einheit aus Kunst und Gastronomie geschaffen, um die legendäre Vergangenheit des Malkastens aufzugreifen“, sagt Robertino Wild, der in Düsseldorf kein Unbekannter ist.
1960 hat seine Mutter eine Eisdiele in Kaiserswerth eröffnet, die immer noch existiert. Mit dem Lido im Hafen, wo die Gäste in einem gläsernen Kubus direkt über dem Wasser sitzen und einem Bistro betreibt er bereits zwei Gastro-Etablissements erfolgreich.
Adresse: Lido im Malkasten, Jacobistr. 6, 40211 Düsseldorf. Offen: Mo-So 12-1 Uhr. www.facebook.com/lidomalkasten/
August 2017. Dominik A.J. Sourek/Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Fotos: PR
August 2017. Dominik A.J. Sourek/Redaktion LAURUS Magazin
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Lido im Malkasten Düsseldorf: mit Terrasse |
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