Donnerstag, 22. Januar 2015

Modetalent Alina Hache: Modeschülerin des Fashion Design Instituts Düsseldorf setzt auf außergewöhnliche Materialien

Entwurf von Alina Hache, Düsseldorf


In Düsseldorf mit seinen Modeschulen und den vielen Labels und Showrooms fühlt sich der Nachwuchs wohl. Wer hier eine Ausbildung als Modedesignerin anstrebt oder ein Praktikum für ein Studium Mode- und Retailmanagement sucht, kann auf zahlreiche Kontakte zurückgreifen. Im Vergleich zu anderen Metropolen bietet Düsseldorf eine gute und vor allem breite Basis für den Fashion-Nachwuchs.

So war es auch für Alina Hache aus Siegburg klar, dass sie hier ein Studium für Modedesign beginnen würde. Inzwischen ist sie schon im vierten Semester am privaten Fashion Design Institut (FDI) in der Bilker Allee – und mehr als zufrieden. Zu den Dozenten zählen Praktiker und auch Schulleiterin Inna Thomas bringt sich ein. Sie ist zudem der Kopf des Modelabels SAVA NALD, das nach Schauen in Berlin nun auch erstmals in Paris vertreten war.

Für Alina Hache fängt das Jahr 2015 gut an: Sie erstellt mit Hochdruck ihre erste eigene kleine Kollektion, die am 27. Februar 2015 im Rahmen einer Fashionshow des FDI öffentlich gezeigt wird. Ort ist das Mercedes-Werk in der Rather Straße 51 in Düsseldorf, Beginn 19 Uhr 30.

Als Modeschülerin hat Alina Hache noch die Freiheit und das Glück, sehr experimentell zu arbeiten. "Im Rahmen des Studiums sind bereits einige avantgardistische Outfits entstanden", berichtet das Fashiontalent. "Nun suche ich nach Plattformen, wo ich meine Entwürfe im Markt und beim Publikum zeigen kann." Mit der Modeschau in Düsseldorf ist immerhin schon mal ein Anfang gemacht.



Studienarbeit aus Pappe und Nessel

Was bei Alina Haches ersten Modellen auffällt, sind die nicht-alltäglichen Materialien. Sie verwendet beispielsweise Pappe, Blumenklammern oder Zeltplanen aus Kunststoff. "Dieses Material wird während der Bearbeitung aber derart verfremdet von mir, so dass der Ursprung auf den ersten Blick nicht mehr zu erkennen ist", sagt Alina Hache. Das ist mit Sicherheit auch ein besonderes Merkmal: Sie verfremdet bzw. interpretiert Stoffe um.

Als Jungdesignerin sieht sie ihre Aufgabe darin, neue Oberflächen und Formen zu schaffen. Diese wecken ganz unterschiedlichste Assoziationen bei den Betrachtern und schaffen zusätzlich Platz für Phantasie.
 

Perfektionismus. Die meisten der Arbeiten hat Alina Hache selbst fotografiert und auch das Styling übernommen.  Selbstbewusst erklärt sie: "Somit kann ich meine Designs genau so inszenieren wie ich sie mir vorstelle. Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig, um die eigene Inspiration dem Betrachter bestmöglichst zu vermitteln".

Fast wie ein Engel

Blumenklammern neu interpretiert für Kleidung

Die Modenschau des Fashion Design Instituts im Düsseldorfer Mercedes-Werk gibt einen guten Überblick über die Lehrinhalte der privaten Modeschule. Kartenvorbestellungen sind über die Website www.fashion-design-institut.de möglich.

 
Alina Hache


Kontakt zur Jung-Designerin: alinahache@t-online.de

Januar 2015. Redaktion LAURUS Magazin
Copyright Fotos: Alina Hache, Ricarda Nienhaus, Alina Groß (1)





Material: Zeltplane aus PVC


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